New York: Days 3-5

3. Tag: Liberty Island, Ground Zero, Wall Street, ChinaTown

Am Tag darauf ging es dann frühzeitig wieder aus den Betten und voller Vorfreude zur U-Bahn. Nach knapp 20 Minuten Fahrt stiegen wir im Battery Park aus, und nach einer Sicherheitskontrolle die der am Flughafen in nichts nachsteht ging es auf die Fähre nach Liberty Island. Gedrängt neben gefühlt 800 anderen Leuten auf einem Boot was wahrscheinlich nicht einmal für mehr als 600 ausgelegt ist, versuchten alle, Blicke auf die Statue und die Skyline von New York zu erhaschen. Ich weiß nicht mehr wirklich wie aber auf einmal stand ich glücklicherweise ganz vorne und hatte die Gelegenheit einige schöne Bilder zu schießen:

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Auf Liberty Island angekommen hatten wir dann knapp 2 Stunden Zeit die Insel zu erkunden, inklusive war auch der Aufgang in die Freiheitsstatue selbst. Einzig und allein in unserem Weg stand ein überaus motivierter amerikanischer Officer, der seine mächtige Position unbedingt einmal ausnutzen wollte und keinen von uns Schülern nach oben ließ. Trotz gültiger Tickets bräuchte man einen Erwachsenen, da Jugendliche ja womöglich großen Unsinn auf der Statue anstellen könnten. Selbst nach langer Diskussion mit einem unserer Betreuer der erklärte, das bereits eine erwachsene Aufsichtsperson auf der Statue ist, blieb der freundliche Mann stur und verwehrte unsere einzigartige Möglichkeit die Freiheitsstatue nach oben zu gehen und den Ausblick zu genießen. So blieb uns nichts anderes übrig als auf der Insel herumzulaufen, an dieser Stelle noch einmal vielen Dank  an diesen großartigen Officer.

Zurück auf der Fähre und weiter zu Fuß ging es in den Financial District, vorbei an der Wall Street und weiter zum Ground Zero.ws1 ws3

Das One World Trade Center rückte immer mehr in Sicht, und schließlich erreichten wir Ground Zero, wo anstelle derTwin Towers nun zwei große Brunnen stehen. In die Ränder wurden die Namen der Toten eingraviert, und als man dort steht und all diese Namen aus der ganzen Welt liest ist schwer zu fassen und sehr erdrückend an eben jenem Ort zu stehen an dem einst mehr als 2000 Menschen ihr Leben verloren.

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Nach einer kurzen Mittagspause ging es dann weiter nach SoHo und Chinatown, wo wir den Nachmittag in teuren Edel Boutiquen oder billigen Asia-Shops ausklingen ließen.
Zurück im Hotel konnten wir die Aktivitäten des nächsten und gleichzeitig letzten Tages selbst auswählen, zur Auswahl standen ein Trip zum Strand, ein Tag in einer Shopping Mall und ein Ausflug zur Brooklyn Bridge mit anschließendem Shopping. Wie die meisten anderen enstchied ich mich für die Brooklyn Bridge, woraufhin wir bis spät in die Nacht noch Tischtennis und Football spielten.

Tag 4: Brooklyn Bridge

Am letzten richtigen Tag unseres New York Camps ging es für mich nach Brooklyn. Dort angekommen steuerten wir zielstrebig den Brooklyn Bridge Park an und konnten von dort aus Blicke auf den East River, die Brooklyn Bridge und Manhattans Skyline genießen.

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Im Anschluss daran ging es dann schließlich auf die Brooklyn Bridge, wo sich alle knapp eine Stunde Zeit ließen um diese erstaunliche Brücke zu überqueren und dabei tausende Fotos zu schießen.

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Daraufhin ging es weiter und zurück nach Downtown Manhattan, wo wir eine ehemalige U-Bahn Strecke entlangliefen (Highline) und schließlich in einem riesigen Macy’s (das amerikanische Galeria Kaufhof nur in 3 mal größer) shoppen gehen konnten. Relativ zeitig an diesem Nachmittag ging es zurück ins Hostel um Koffer zu packen, und nachdem man den letzte Abend mit den neu gewonnenen Freunden entspannt ausklingen ließ ging es frühzeitig ins Bett.

Tag 5: Flug und Ankunft in der Gastfamilie

Denn am nächsten Morgen ging es für die meisten schon um 3 mit dem Bus zum Flughafen, super ausgeschlafen und hellwach würde man also seine Gastfamilie treffen und einen tollen verschlafenen ersten Eindruck hinterlassen 🙂 . Eingecheckt und Gepäck für 25 Dollar abgegeben durfte ich dann noch knapp 4 Stunden auf meinen Flug nach Houston warten, von wo aus es dann schließlich nach Albuqerque gehen würde. Die dreieinhalb Stunden im Flugzeug verbrachte ich hauptsächlich mit Schlaf nachholen, und in Texas angekommen gab es dann auch nur Zeit für einen kurzen Mittagssnack bevor ich in den Flieger nach Albuqerque stieg. Die Vorfreude wuchs immer weiter und konnte auch nicht von den andauernden Turbulenzen und der sehr ruckeligen Landung gestört werden, gegen 15:00 Uhr Ortszeit war ich endlich in New Mexico angekommen.abqa

Mein Gepäck fand ich innerhalb weniger Minuten, nur meine Gastfamilie dauerte etwas länger da mein Flug eine Stunde zu früh gelandet war und sowohl ich als auch meine Gasteltern im Flughafen umherirrten bis wir uns schließlich fanden und ich ganz herzlich begrüßt wurde. Kaum aus dem klimatisiertem Gebäude herausgetreten wurde ich auch ganz herzlich von New Mexicos trockener Hitze mit knapp 38 Grad empfangen, woraufhin es dann erstmal bei “Buffalo Wild Wings” super scharfe Chicken Wings essen ging. Direkt in der ersten Stunde durfte ich also schon zwei von New Mexicos typischen Spezialitäten und Eigenschaften kennenlernen: unerträgliche Hitze und scharfes Essen mit Chili. Daraufhin ging es dann nach Hause, wo ich eine kurze Haustour bekam und anfangen konnte, meinen Koffer auszupacken. Am Abend aßen wir alle zusammen und ich konnte meine kleinen Gastgeschwister Ivy und Elijah kennenlernen, und nach langen Gesprächen und gegenseitigem Kennenlernen fiel ich einfach nur noch todmüde aber glücklich ins Bett.

2 Comments


  1. Hallo Tim,

    das liest sich alles sehr gut und vermittelt beste Eindrücke. In der Realität ist es sicher noch viel schöner.

    Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg, persönlich alles Gute und eine erlebnisreiche Zeit.

    Fam. S. Nowotnick, 06110 Halle, Germany

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  2. Hallo Tim,

    zum bevorstehenden Weihnachtsfest und dem Jahreswechsel wünschen Dir aus der Heimat besinnliche und auch fröhliche Tage.

    Mögen alle Deine Wünsche sich weitestgehend erfüllen und das neue Jahr noch erfolgreicher sein als es das “alte” war.

    Liebe Grüße
    Karin und Siegmar Nowotnick

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